Jon Christoph Berndt®


Human Branding

Die stärkste Marke ist der Mensch

Human Branding gibt dem Menschen ein echtes, markantes und unverwechselbares Profil. Es nutzt nicht nur Schauspielern und Sportlern, sondern auch Personen des öffentlichen Lebens, die sich in ihrem Umfeld nachhaltig positionieren wollen und müssen. Hier sorgt Human Branding dafür, dass sie wahrgenommen werden und begehrlich sind.

Die Technik, mit der auch der Mensch geplant zur Marke wird, heißt Human Branding. Mehr und mehr Vorstände, Geschäftsführer und Prominente genauso wie Führungskräfte nutzen es, weil sie verstanden haben, dass ihr Unternehmen, ihre Organisation an sich bloß ein totes Konstrukt aus Beton, Glas und Stahl ist; und dass erst die Menschen es mit Leben füllen und erlebbar machen. Dabei verstehen die Menschen an der Spitze ihre Rolle zunehmend als dienende Rolle, in der sie nicht mehr nur den Ansprüchen der Anteilseigner und der Mitarbeiter gerecht werden müssen, sondern zusehends auch ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Die immer besser informierte Öffentlichkeit fordert es. Da unterstützt es sehr, wenn Human Branding dem Manager die klare Richtung dafür vorgibt, den an ihn gestellten Ansprüchen gerecht zu werden.

Human Branding gibt es im Grunde schon lange: "Die Marke hat ein Gesicht wie ein Mensch", schrieb der Werbepsychologe Hans Domizlaff schon 1959. Umgekehrt hat der Mensch ein Gesicht wie eine Marke. Auch deshalb ist, anstatt von der Marken-Identität, oftmals von der Marken-Persönlichkeit, geschaffen eben mit Human Branding, die Rede; weil sie dem Unternehmen und seinen Produkten etwas Menschliches verleiht. Es ist die Summe dessen, was man auch bei einem Menschen schätzt (oder ablehnt). Mit Human Branding kann man es wirksam auf den Punkt bringen und steuern. Dieses Etwas charakterisiert den Menschen und gibt ihm sein Gesicht in der Menge, seine Wiedererkennbarkeit. Das bemerken zuerst die Mitarbeiter und Kunden sowie das private Umfeld, dann die Interessenten und ehemaligen Kunden und schließlich die breitere Öffentlichkeit. Bald spüren es alle, und es entstehen echte Fans genauso wie echte Ablehner. Beide sind wichtig für Marken, die wirklich stark sind und nicht nur irgendwie ganz nett in den Augen aller, und es gilt genauso für den Menschen. Human Branding zahlt sich besonders auch für Menschen aus, die mit ihrer Person im Rampenlicht stehen und mit ihrer Persönlichkeit ihren Lebensunterhalt verdienen.